1971: Canon FTb

Canon hatte Minolta in den Sechzigerjahren wenig gleichwertiges entgegenzusetzen. Das änderte sich erst 1971 mit der FTb. Sie war zusammen mit der professionellen F-1 die erste Canon mit dem neuen FD Bajonett. „QL“ stand übrigens für Quickload. Ein Filmschnellladesystem, auf das später aus Kostengründen wieder verzichtet wurde, obwohl es gut funktionierte. Die FTb besass eine … Weiterlesen …

1971: Nikon F2

Im September 1971 wurde die Nikon F2 als Nachfolgerin der legendären Nikon F der Öffentlichkeit vorgestellt. Die F hatte in den Sechziger Jahren die Profifotografie verändert und die F2 schickte sich nun an die Nachfolge anzutreten. Die Erwartungen waren also sehr gross. Nikon hatte bereits die F über die lange Bauzeit stetig verbessert und weiterentwickelt. … Weiterlesen …

1971: Asahi Pentax ES

Die 1971 vorgestellte Asahi Pentax ES war die erste Spiegelreflexkamera mit vollelektronisch gesteuertem Verschluss und Zeitautomatik. ES stand für „Electro Spotmatic„. Alle anderen Spiegelreflexkameras besassen bis dahin ausschliesslich mechanisch gesteuerte Verschlüsse. Die Zeitautomatik funktionierte stufenlos zwischen 8s und 1/1000s. Es gab auch einen mechanischen Verschluss, der mit Zeiten zwischen 1/60s  und 1/1000s sowie Bulb funktionierte. … Weiterlesen …

1972: Olympus OM-1

Die OM-1 war 1972 das erste Modell der legendären OM Baureihe von Olympus. Mit 510 Gramm war sie damals auch die kleinste und leichteste Kleinbild Spiegelreflexkamera auf dem Markt. Vergleichbare Kameras von anderen Herstellern, waren zu dieser Zeit deutlich grösser und schwerer. Die kompakte und leichte Bauweise wurde das Markenzeichen der OM Baureihe. Um den … Weiterlesen …

1973: Konica Autoreflex T3

Zu den grossen Klassikern der japanischen Kameraindustrie gehört ganz sicher die Konica Autoreflex T3, die 1973 auf den Markt kam. Das Gehäuse war so robust (und schwer) gebaut, dass man damit vermutlich auch Nägel hätte einschlagen können. Die Autoreflex T3 wog inkl. dem abgebildeten 50mm Objektiv 981 Gramm.  Wie schon die Vorgängermodelle besass auch die … Weiterlesen …

1974: Minox 35

Die Minox 35 EL löste 1974 die seit 1966 gebaute Rollei 35 als kleinste Kleinbildkamera der Welt ab. Dieses erste Minox 35 Modell erhielt bis im Jahr 2002 diverse Nachfolger, die sich nur in Ausstattungsdetails unterschieden haben. Das Gehäuse war überall dasselbe leichte Makrolongehäuse (glasfaserverstärkes Polycarbonat). Das geringe Gewicht unterschied die Minox 35 Modellreihe auch … Weiterlesen …

1975: Minolta XE-1

Die XE-1 von 1975 war von Minolta als semiprofessionelle Kamera konzipiert worden. Einen Wechselsucher besass die XE-1 im Gegensatz zur professionellen XM allerdings nicht. Ebenfalls fehlte unverständlicherweise ein Anschluss für einen Motor oder Winder. Das 771 Gramm schwere Gehäuse war extrem solide gefertigt. Zusammen mit dem abgebildeten MC Rokkor 1:1.4 / 58 wiegt die Kamera … Weiterlesen …

1975: Konica C35 EF

Diese kompakte Sucherkamera sieht eigentlich nicht sonderlich spektakulär aus. Trotzdem handelt es sich um einen veritablen Meilenstein der Fotografie. Es war nämlich die erste Kamera mit einem eingebauten Elektronenblitzgerät für den Massenmarkt. Es war kein separates Batteriepack nötig, wie bei der bereits 1964 erschienenen Voigtländer Vitrona. Bis dahin war es üblich, dass auch für kleine … Weiterlesen …

1975: Olympus OM-2

Die Olympus OM-2 besass als Besonderheit eine sogenannte „autodynamische“ Belichtungssteuerung. Das Licht wurde dabei direkt auf der Filmoberfläche gemessen und die Belichtungszeit entsprechend gesteuert. Diese Methode hatte Vorteile bei Langzeitbelichtungen sowie im Makrobereich. Im Blitzbetrieb wurde die Lichtmenge passender Blitzgeräte automatisch angepasst. Die OM-2 war somit die erste Kamera mit einer TTL-Blitzbelichtungsmessung- und Steuerung. Ein … Weiterlesen …

1976: Canon AE-1

Die Canon AE-1, die im April 1976 auf den Markt kam, war die allererste Kamera die durch einen zentralen Mikroprozessor gesteuert wurde. Bis dahin waren immer noch vollmechanische Kameras gebräuchlich (z.B. die Canon FTb). Diese kosteten in der Herstellung jedoch deutlich mehr. Mit dem Einsatz von Mikroelektronik, war es Canon möglich die Anzahl der Teile … Weiterlesen …